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Wenn wir Wikileaks nur nicht hätten…

Seit diesem Wochenende wissen wir, was amerikanische Diplomaten von unseren führenden Politiker halten – Wikileaks macht’s möglich. Westerwelle sei “eitel und imkompetent” und hätte im Grunde kein Interesse an Außenpolitik. Bundeskanzlerin Merkel sei “methodisch, rational und pragmatisch”. Großes Lob erfährt demnach unser Verteidigungsminister zu Guttenberg. Böse Zungen könnten könnten jetzt behaupten, dass man da alles vorher schon gewusst hätte. Aber ernsthaft: Was wollen uns die Wikileaks-Macher damit sagen? …weiterlesen

Die Grünen gleichauf der SPD – beruhigend und beunruhigend zugleich

Nach der neuesten Sonntagsfrage liegen DIE GRÜNEN in der Wählergunst zwischenzeitlich gleich auf der SPD. Dieser Umstand war zwar schon seit einiger Zeit erwartet worden, doch kann ich mich mit solch einem Gedanken nicht wirklich anfreunden. Es beruhigt und beunruhigt mich zugleich. …weiterlesen

Verfallsdatum für den Führerschein, aber nicht für die Gesundheit

Nach dem Willen der EU soll der Führerschein künftig eine Gültigkeit von 15 Jahren haben. Das ist keine neue Erfindung der Bundesregierung, wie man meinen könnte, sondern die Konsequenz aus einer EU-Richtlinie von 2006, wonach es europaweit einheitliche Führerscheindokumente geben soll. Und eben jene Richtlinie muss die Bundesregierung bis nächstes Jahr durchsetzen.
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Bundeswehrreform: Woher sollen die Zivis kommen?

Wie einige seiner Vorgänger ist Verteidigungsminister zu Guttenberg ist dabei, die Bundeswehr von Grund auf zu reformieren. Ein kühnes Vorhaben, da er seinen Aussagen tatsächlich auch Taten folgen lässt. Eine Frage, die bei solchen Vorhaben immer wieder auftaucht und an der viele vergangene Vorhaben gescheitert sind, ist die der Zivildienstleistenden.
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Google Street View: Lächerliches Sommertheater

Die jährlichen nachrichtlichen Sommerlöcher wurden schon mit allerhand Sinnfreiem gefüllt. Dieses Jahr hat sich mit der Diskussion um Google Street View aber ein nicht unwichtiges Thema gänzlich in die politische Lächerlichkeit verabschiedet. …weiterlesen

Anonymisierte Bewerbungen und die Gerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt?

Gestern ließ die Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder (ehemals Köhler) verkünden, dass ihr Ministerium demnächst nur noch anonymisierte Bewerbungen in ihrem Haus akzeptieren würde. So erhofft man sich, mehr Gerechtigkeit und Objektivität bei der Vergabe offener Stellen. In anderen Ländern – wie bspw. in England oder den USA - sind derartige Bewerbungen bereits usus. Sind solche anonymen Bewerbungsverfahren aber wirklich so wünschenswert? …weiterlesen

Umweltschutz: zu bequem oder nur zu faul?

Der Mensch bewegt sich zu wenig und wird immer dicker, der CO2-Ausstoß stieg in den vergangenen Jahrzehnten rasant an und spätestens hat uns der Friedensnobelpreisträger Al Gore in seinem oscar-prämierten Film ‘Eine unbequeme Wahrheit‘ aufgezeigt, wohin uns unser Umweltdenken in den kommenden Jahrzehnten führen könnte – auch wenn man die Darstellung des Films sehr kritisch hinterfragen muss. Dennoch werfen heute noch immer manche Menschen ihr Auto an, um ihre Kinder in den 350 Meter entfernten Kindergarten zu bringen.

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